Sonntag, 1. Juni 2014

Dem Wasser und seinen Geheimnissen auf der Spur

Dem Wasser und 

seinen Geheimnissen auf der Spur






Als erstem Forscher ist es dem Japaner Masaru Emoto gelungen, Wasserkristalle fotografisch festzuhalten. Nicht nur durch chemische Einflüsse, sondern auch durch Klänge, Worte, Bilder, ja selbst Gedanken lassen sich Wasserkristalle beeinflussen, sagt er.


Chance für die Mitwelt


Mit laufend verbesserten Verfahren sind Masaru Emoto und seinem Forschungsteam seither über 10.000 gute mikroskopische Wasserkristall-Aufnahmen gelungen. Lange, vergleichende Versuchsreihen bestätigen seine Theorie: reines Wasser kristallisiert schön aus. Stark belastetes Wasser hingegen zeigt nur unvollständige oder gar keine Kristallstrukturen. 



Daraus ergeben sich völlig neue Perspektiven und Chancen für die Untersuchung und Verbesserung der Wasserqualität, ist Emoto überzeugt. "In meiner Heimat bestehen große Umweltprobleme", erklärt er. "In den meisten japanischen Städten kommt das Trinkwasser aus verschmutzten Flüssen. 




Es muss gefiltert, mit Chlor desinfiziert und sterilisiert werden." Tatsächlich zeigten Trinkwasserproben aus Tokyo, aber auch aus London oder Paris durchwegs schlechte oder gar keine Kristallisation. Besser sahen die Kristalle von wenig behandeltem, frischem Leitungswasser aus Zermatt oder Regensdorf aus. Ernüchternd jedoch wiederum das Resultat von Schneewasser des Gornergrats hoch über Zermatt, was in Emotos Augen auf eine starke Luftbelastung hindeutet.
"Engel" und "Teufel" 

Mit den untersuchten Wasserproben aus Quellen, Flüssen, Seen, Sümpfen, Gletschern und Regenwasser aus aller Welt war jedoch erst eines erwiesen: Wasserkristalle können chemische und physikalische Einflüsse auf die Wasserqualität speichern und anzeigen. Wie aber verhielt es sich mit den "feinstofflichen Informationen"? Der Japaner experimentierte weiter. Er beschallte identische Destillat-Wasserproben mit Musik. Das Resultat: Signifikante Unterschiede. Wasserproben, die mit Heavy-Metal-Musik beschallt wurden, zeigten eine ganz andere Kristallisations-Tendenz als solche, die unter gleichen Bedingungen zwischen Lautsprecher, aus denen klassische Musik ertönte, gestellt wurden.




"Die Kraft des Hado"


Immer neue verblüffende Eigenschaften des Wassers entdeckt die Wissenschaft. Und damit neue Rätsel. 

Die klassische Musik "erzeugte" in der Regel harmonische, gut ausgebildete Wasserkristalle. Die Wirkung von Heavy Metal hingegen schien eine harmonische Kristallbildung zu stören oder überhaupt zu verhindern. 
Vergleichbar unterschiedliche Tendenzen ergab die Wirkung von gegensätzlichen Worten wie "Teufel" und "Engel", unabhängig ob gesprochen oder geschrieben. Emoto erklärt damit auch, warum gutes Zureden auf Pflanzen, Tiere und Menschen eine positive Wirkung hat: 
"Weil die Menschen und viele Tiere zu 70 Prozent aus Wasser bestehen. Bei vielen Pflanzen ist der Wasseranteil noch höher."



Warum bilden sich verschiedene Kristalle? Die Wissenschaft bleibt die Antwort vorderhand schuldig. Für Emoto ist es "Hado-Kraft". Hado sei die kleinste Einheit der unsichtbaren Energie. 

Sie sei Schwingung, Strahlung und Teilchen zugleich. Alles entstünde "beim Energiesprung, den Elektronen bei hoher Beschleunigung ausführen". Emotos Theorie mag aus wissenschaftlicher Sicht umstritten sein. Die klassische Quantenphysik etwa widerspricht ihr. Emoto mag seine Untersuchungsresultate nicht abschließend wissenschaftlich erklären können. Aber er kann die Unterschiede belegen.
Seine Forschungen sind in Europa noch wenig bekannt. Anders als in Japan. Dort ist sein neues Buch "Die Botschaft des Wassers" ein Bestseller. Über 100.000 mal ging es innerhalb eines Jahres über den Ladentisch.






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